Am Pfingstwochenende fand im Kurhaus in Bad Bevensen der 9. Heidepokal statt. Statt das sommerliche Wetter im Garten zu genießen oder einen Ausflug zu machen, reisten rund 400 Paare aus ganz Deutschland nach Niedersachsen, um sich dort an drei Tagen von morgens bis spätabends mit anderen Tanzsportpaaren zu messen. Sie fanden eine hervorragend organisierte Veranstaltung in angenehmer Atmosphäre vor, die trotz der Menge an Turnieren und den zahlreichen Teilnehmenden im sehr sportlichen Zeitplan blieb. Vom TV Jahn Walsrode gingen insgesamt fünf Paare an den Start. Im Breitensportwettbewerb, den das Ehepaar Ronald Seifert-Senf und Andrea Seifert für sich entschied, belegten Christian Müller und Heike Hoops den dritten Platz. Den sechsten Platz sicherten sich Ralf und Sybille Tauchnitz vor Niklas Ole und Constanze Brandt, die das allererste Mal an einem Breitensportwettbewerb teilnahmen. Auch das Ehepaar Seifert feierte in Bad Bevensen eine Premiere, denn es hatte sich das erste Mal zusätzlich zum Start in einer Turnierklasse angemeldet. In der Senioren III D mussten sie sowohl am Samstag als auch am Sonntag nicht nur Langsamer Walzer, Tango und Quickstepp zeigen, sondern auch den Slowfoxtrott präsentieren. Auf Anhieb zogen sie an beiden Tagen über eine Vor- und Zwischenrunde in das Finale ein und sicherten sich dort in einem Feld von 13 bzw. 14 Paaren jeweils überzeugend den Sieg, sodass sie schließlich drei Pokale mit nach Hause tragen konnten. Bestmöglich verlief der Wettbewerb auch für Michael und Daniela Clausing. Eigentlich hatten sie sich für zwei B-Turniere an zwei Tagen angemeldet. Aber es kam anders. Nachdem sie sich in der Senioren III B mit 29 Paaren über eine Vorrunde und zwei Zwischenrunden souverän für das Finale qualifiziert hatten, gewannen sie dort alle fünf Tänze und somit ebenfalls einen Pokal. Als Sieger durften sie dann - wie schon beim letzten Turnier - in der nächsthöheren Klasse Senioren III A mit sogar 36 Paaren mittanzen. Mit ihren restlichen Kraftreserven, viel Adrenalin, Mineralwasser und Traubenzucker zeigten sie dort erneut starke Leistungen, die sie über die Vorrunde und zwei Zwischenrunden bis ins Finale brachten. Bei der Siegerehrung jubelten sie nicht nur über den sechsten Platz, sondern insbesondere auch über den Aufstieg in die zweithöchste Startklasse A, für den sie die noch notwendigen Punkte in acht Runden und somit 40 Tänzen erkämpft hatten. Ein aufregendes und schweißtreibendes Pfingstwochenende, das Trainer Rudolf Kaufmann und seinen Tanzpaaren in guter Erinnerung bleiben wird.